Selbst bestimmt sterben – was es bedeutet, was uns daran hindert, wie wir es erreichen können

Selbst bestimmt sterben – was es bedeutet, was uns daran hindert, wie wir es erreichen können

 „Selbst bestimmt sterben – das müssen wir alle. Selbstbestimmt sterben – das können wir erreichen, wenn wir es wollen. Aber zunächst müssen wir herausfinden, was das für jeden von uns ganz konkret bedeutet. Die Antworten werden höchst unterschiedlich sein, und sie können sich mit der Zeit für jeden Einzelnen auch verändern. Jeder von uns ist ein Stück weit selbst verantwortlich dafür, dass wir eine Gesellschaft bekommen, in der „selbstbestimmtes Sterben“ weit mehr bedeutet als das Recht, sich selbst zu töten oder töten zu lassen. In der jeder Mensch bis zu seinem Tod gleich geachtet wird, unabhängig von seinem ökonomischen oder sonstigen Leistungspotential. Und in der es für jeden Menschen möglich sein kann, jenes Ziel zu erreichen, das Rainer Maria Rilke so unvergleichlich formuliert hat:

O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.“

 

Referent:

Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universität Lausanne, Chefarzt, Abteilung Palliative Care, Universitätsklinikum Lausanne

Termin:

Dienstag, den 26.10.2021, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Aschaffenburg durchgeführt. Im Rahmen der Theater-Themen-Woche „Sterben in Würde und Selbstbestimmung?“ zum Gastspiel „Gott“ von Ferdinand von Schirach des Berliner Ensembles am 3.11.21 im Stadttheater.

Achtung: Online-Seminar: Bitte melden Sie sich bei der VHS Aschaffenburg, hier, mit einer E-Mail-Adresse an. Sie erhalten von dort vor Veranstaltungsbeginn den Zugangscode.
Im Veranstaltungsraum sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu sehen oder zu hören. Eine Beteiligung ist über den moderierten Chat möglich.