Fortbildungstrilogie für Mitarbeiter im Gesundheitswesen

Fortbildungstrilogie für Mitarbeiter in der Alten- und
Behindertenhilfe:
Pflegeinrichtungen haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten infolge
veränderter Familienstrukturen, der Demografie wie auch infolge von
Fortschritten der Medizin als Sterbeorte an Bedeutung gewonnen,
Hospizarbeit und Palliativversorgung haben sich zu einer zentralen
Herausforderung für Einrichtungen der stationären Altenhilfe entwickelt,
der mit der Schaffung geeigneter institutioneller Rahmenbedingungen,
aber auch mit der Weiterentwicklung einer fachlich und ethischen
fundierten Sterbekultur begegnet werden muss.
Palliative Care ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Patienten im
fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung. Ziel ist es, durch
Beschwerdenlinderung bestmögliche Lebensqualität für die verbleibende
Lebenszeit herzustellen und zu erhalten. Dies erfordert
symptomorientierte, individuelle und kreative Pflege, die Begleitung der
Angehörigen, die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen und die
Bereitschaft sich mit Leben, Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
auseinander zu setzen.
Ziel der Fortbildung ist das Erlernen oder die Wiederbelebung einer
inneren Haltung gegenüber dem sterbenden Menschen, als Partner,
dessen Autonomie es zu wahren und zu stützen gilt, zusammen mit seinen
Angehörigen.
Es werden verschieden Aspekte der palliativen Pflege aufgegriffen und
vertieft. Es ist erwünscht, dass aus dem beruflichen Alltag, Themen,
Probleme und Fallkonstellationen, mitgebracht werden.
Die Teilnehmer erhalten zum Abschluss eine Teilnahmebestätigung
Termine:     Samstag, den 23.03.2019
                        Samstag, den 30.03.2019
                        Samstag. den 13.04.2019
Ort:                Hospizbüro, Hanauer Str. 21 a, Aschaffenburg
Zeit:               09:00 – 13:00 Uhr,
Teilnehmer: 10 – 13 max.
Kosten:          100 €
Anmeldeschluss: 15.02.2019
Anmeldung: Gisela Maaskola, Koordinatorin, Hospizgruppe Aschaffenburg e. V.,
Hanauer Str. 21 a, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-980055,
maaskola@hospizgruppe-aschaffenburg.de
1.  Termin: 23.03.2019
Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen
– Wahrnehmung und Kommunikation
– Sensibilisierung für die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen
– Kommunikation und Begegnungskompetenz
Referentin: Heidi Magerl, Dipl. Soz.-Päd., Supervisorin (GWG), Koordinatorin
2. Termin: 30.03.2019
Palliative Pflege
– Erkennen einer palliativen Situation
– Symptomlast erkennen
– Pflege in der letzten Lebensphase
– Sterbephase erkennen und begleiten
Referentinnen: Nicole Kespe, Exam. Krankenschwester (Pall. Care),
Schmerzexperte der DGSS, Koordinatorin
Birgit Brunn, Exam. Krankenschwester (Pall. Care), Dipl. Soz. Päd,
Ethikberaterin im Gesundheitswesen
3. Termin: 13.04.2019
Rechtliche und ethische Fragestellungen am Lebensende
– Fallgeschichte zum Thema PEG-Anlage
– Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme am Lebensende
– Rechtliche Aspekte des verfügten Patientenwillens und seine Umsetzung
– Ethische Aspekte im Konflikt – Autonomie und Fürsorge
Referentinnen: Sandra Hiltmann, Exam. Krankenschwester (Pall. Care),
Ethikberaterin im Gesundheitswesen (AEM), Koordinatorin
Alexandra Schramm, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, Beraterin für
Vorsorgevoll- machten und Patientenverfügung, Heilpraktikerin für
Psychotherapie